Legions-Offizier

Grundsätzliches

Dekurio wird, wer schon seit geraumer Zeit bei Nordmar dabei ist und sich „hochgedient“ hat. In Ausnahmefällen kann (aus Out-Time-Gründen) auch ein Anfangscharakter zum Dekurio erhoben werden. Bei von uns veranstalteten Cons werden Offiziere fast ausschließlich von NSCs bespielt.

Als Offizier hat man eine gewisse Verantwortung. Nicht nur für das Gelingen der Mission (Intime), sondern auch Outtime für die Zufriedenheit und den Spaß der Leute, die dabei sind. Ziel ist nicht, die Legionäre zu tyrannisieren, aber Ziel darf auch nicht sein, jeder kleinen Beschwerde sofort nachzugeben. Ein gesundes Mittelmaß ist hier gefragt, um den größtmöglichen Spaß sowohl für den Offizier, als auch die „einfachen“ Legionäre zu garantieren. Bedenke diesbezüglich auch, welchen Charakter du spielst.

Outtime-Probleme sind immer zu berücksichtigen. Es darf nicht passieren, dass ein Spieler outtime einen Nervenzusammenbruch, eine Erschöpfungsohnmacht, oder starke Verletzungen davonträgt, weil der Dekurio Hinweise auf Befehlsverschonung missachtet hat.

Noch mehr als die einfachen Legionäre verkörpert der Offizier die Effizienz der Legion der Schattenreiche und der Eysernen Krone. Hier heißt es: Sauber bleiben! Skandale kann sich die Legion nicht leisten und werden schwer geahndet.

Befehle sollten nie den Spielspaß dessen zerstören, der sie erhält. Klar kann es mal eine unangenehme Aufgabe sein, aber nie übertreiben. Auch wenn der Befehlston individuell gestaltbar ist, sollte die Würde des Spielers im Hinterkopf doch beachtet werden.

Rechte und Pflichten

Pflichten

  • Vorbildfunktion beachten, stets mit gutem Beispiel vorangehen.
  • Um die Untergebenen kümmern, einen Überblick über die Gruppenmoral behalten und rechtzeitig mit geeigneten Maßnahmen eingreifen, sollte sich Missmut breit machen.
  • Bei jedem Einsatz ist ein Vertreter (Offizier im Feld) zu bestimmen.
  • Ggf. tägliche Lagerappelle einberufen. Dabei der Mannschaft einen aktuellen Stand über die Dinge vermitteln, auf Anregungen achten und Aufgaben wie Wacheinteilung, Feuerholzbeschaffung etc. delegieren. Die Wacheinteilung sollte gerecht vorgenommen werden, einzige Ausnahme: Fahrerbonus.
  • Sind Mitglieder des Ordens oder Zivilisten aus den Schattenreichen anwesend, so sind diese (im Rahmen des Möglichen) auf ihre Bitte hin mit Schutz zu versorgen. Der Offizier hat zu entscheiden, ob der Schutzbedürftige auch Befehlsgewalt über die Legionäre erhält (nur bei Orden, Zivilisten erhalten generell keine Befehlsgewalt).
  • Ist kein Mitglied des Ordens vor Ort, so hat der ranghöchste Offizier die Aufgabe, im Sinne der Erfüllung der gestellten Aufgabe in diplomatische Verbindung mit anderen anwesenden Gruppierungen zu treten. Getroffene Entscheidungen haben jedoch selten den Status eines Vertrages auf lange Zeit, sondern gelten meist nur für die Dauer des Einsatzes. Verträge bedürfen, um wirklich rechtsgültig zu werden, der Prüfung und Zustimmung des Ordens.
  • Höhere Offiziere sind zu grüßen und ihre Befehle auszuführen.
  • Dem ranghöchsten Offizier obliegt es, die Notwendigkeit der Anheuerung von Söldnern zur Unterstützung der Legionäre zu prüfen und nötigenfalls eine Anheuerung zu veranlassen.
  • Der Offizier muss einen Überblick über die Gesamtsituation wahren und stets zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen. Klingt komisch, ist aber so J. Das beinhaltet z.B. Anweisungen an Legionäre mit Spezialausbildung zum Magier oder zum Scout, Instandhaltung der Ausrüstung aller Legionäre, Zubereitung von Mahlzeiten, Feuerholz, etc. pp. Im Klartext: ne scheiß Verantwortung.
  • Vergehen gegen die Legionsrichtlinien sind mit geeigneten Maßnahmen zu ahnden. Solche Maßnahmen beginnen mit Disziplinarmaßnahmen (Rüge, Extra Wache, etc.) und enden beim standgerichtlichen Tod des Betreffenden. Bestrafungen sind der Schwere des Falles angemessen zu treffen und sofort auszuführen.
  • Nach jeder Mission ist ein Bericht an den Statthalter zu verfassen.

Rechte

  • Die allgemeine Grußrichtlinie kann vom ranghöchsten Offizier vor Ort geändert werden.
  • Nach Ermessen des Offiziers können Aufgaben an Legionäre oder rangniedere Offiziere delegiert werden. Hierbei erhält derjenige für die Dauer der Erfüllung der Aufgabe Befehlsgewalt über die ihm unterstellten Leute im Rahmen eines stehenden Befehles.
  • Offiziere dürfen sich selbst wegen ihrer hohen Verantwortung und Verpflichtung zur „Fitheit“ von der Wache ausnehmen. Liegt im Ermessen des Einzelnen je nach Situation und körperlichem Befinden (Müdigkeit).